Track 5: Informations- und Wissensmanagement


Das Informationsmanagement etablierte sich als eine wesentliche Teildisziplin innerhalb der Wirtschaftsinformatik. Als Querschnittsfunktion in Unternehmen ist Informationsmanagement einerseits zuständig für alle Aspekte der Informationslogistik, andererseits für das Management der gesamten Informationsinfrastruktur, die Ausschöpfung von Innovationspotenzialen und nicht zuletzt für den Wertbeitrag der IT (IT Value). Die strategischen Aufgaben des Informationsmanagements werden heute oft auch unter dem Begriff „IT-Governance“ zusammengefasst und umfassen die Koordination von Unternehmens- und IT-Strategie ebenso wie Entscheidungen über die Positionierung der Informatik innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie ihre Steuerung unter Risiko-, Wettbewerbs- und Wirtschaftlichkeitsaspekten.

Über die Information und die Informationsinfrastruktur besteht eine fast natürliche Verbindung zu den Daten und dem Wissen, dessen Entstehung wiederum in enger Verbindung mit Information und ihrer Verwendung zu sehen ist. In Verbindung mit den aktuellen technischen und ökonomischen Entwicklungen stellen die beiden Gestaltungsfelder Daten und Wissen neben den traditionellen Aufgaben des Informationsmanagements eine besondere Herausforderung dar. Dabei geht es u. a. um die Konzeption, die Umsetzung sowie den Betrieb übergreifender organisatorischer und technischer Lösungen zur Entscheidungsunterstützung. Es geht aber auch um die Schaffung und Sicherung einer wissensorientierten Infrastruktur, um die Unterstützung wissensintensiver Geschäftsprozesse und die Erschließung der Potenziale neuer Techniklösungen für die Wissensarbeit.

Die enge Verbindung zwischen den drei Themenfeldern Daten, Informationen und Wissen ist sowohl in der Forschung als auch in der Unternehmenspraxis in vielfältiger Weise sichtbar. Diesem Umstand wird im Track „Informations- und Wissensmanagement“ durch die Gliederung in die drei Teilgebiete „IT-Management und IT-Governance“, „Decision Support und Business Intelligence” sowie „Wissensmanagement“ Rechnung getragen.

Themen
  • IT-Management und IT-Governance
    • Strategisches und operatives IT-Management
    • IT Value
    • IT-Portfolio Management
    • Strategic Alignment und IT-Controlling
    • IT/IS-Strategie
    • IT Compliance, Risikomanagement und Rechtsfragen
    • IT-Service Management und Performance Monitoring
    • IT-Organisation und Informationslogistik
    • IT-Governance in KMUs
    • IT-Governance Frameworks
  • Decision Support und Business Intelligence
    • Daten- und Informationsqualität
    • Unternehmensspezifische Business Intelligence-Ansätze
    • Architekturansätze für Business Intelligence und Data Warehousing
    • Business Intelligence in the Cloud und Big Data Analytics
    • Visual Analytics
    • Mobile Business Intelligence
    • Business Analytics auf Basis strukturierter und unstrukturierter Daten
    • Daten- und Text Mining
    • Business Process Mining
    • Technische und betriebswirtschaftliche Anwendungsfelder IT-basierter Entscheidungsunterstützung
    • Security- und Risiko-Aspekte
  • Wissensmanagement
    • Implementierung des Wissensmanagements und Steigerung der organisatorischen Effizienz durch Wissensmanagement
    • Prozessorientiertes Wissensmanagement
    • Skill-, Kompetenz- und Erfahrungsmanagement
    • Intellectual Capital (IC) und Wissensbewertung
    • Wissensbezogene Privacy- und Risikoaspekte
    • Wissensmanagement und organisatorisches Lernen
    • Social Software im Wissensmanagement
    • Implementierung, Nutzung und Wirkung von Wissensmanagementsystemen
    • Modelle für das Wissensmanagement
    • Wissenstransfer und Wissenstransfermodelle
    • Globale und interkulturelle Herausforderungen des Wissensmanagements
    • Wissensmanagementerfolg und Reifegradmodelle des Wissensmanagements
    • Wissensmanagementstrategien und Knowledge Governance
    • Ontologien und Wissensrepräsentation
    • Interdisziplinäre Aspekte im Wissensmanagement

    Beiträge zu verwandten, hier nicht aufgelisteten Themen, sind selbstverständlich ebenfalls willkommen.

    Track Chairs
    Prof. Dr. Ulrike Baumöl, FernUniversität in Hagen
    Prof. Dr. Franz Lehner, Universität Passau

    Programmkomitee
    Dr. Henning Baars, Universität Stuttgart
    Prof. Dr. Andrea Back, Universität St. Gallen
    Prof. Dr. Markus Bick, ESCP Berlin
    Prof. Dr. Peter Chamoni, Universität Duisburg-Essen
    PD Dr. Patrick Delfmann, Universität Münster
    Prof. Dr. Carsten Felden, TU Bergakademie Freiberg
    PD Dr. Hans-Georg Fill, Universität Wien
    Prof. Dr. Kai Fischbach, Universität Bamberg
    Prof. Dr. Peter Gluchowski, Technische Universität Chemnitz
    Prof. Dr. Andreas Hilbert, Technische Universität Dresden
    Prof. Dr. Roland Holten, Universität Frankfurt
    Prof. Dr. Reinhard Jung, Universität St. Gallen
    Prof. Dr. Hans-Georg Kemper, Universität Stuttgart
    Prof. Dr. Mathias Klier, Universität Regensburg
    Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Universität Hildesheim
    Maurice Kügler, EBS Business School
    Prof. Dr. Ronald Maier, Uni Innsbruck
    Prof. Dr. Dirk Mattfeld, Technische Universität Braunschweig
    Dr. Martin Matzner, Universität Münster
    Prof. Dr. Alexander Mädche, Universität Mannheim
    Prof. Dr. Marco Meier, Universität Augsburg
    Prof. Dr. Jan Pawlowski, Universität Jyväskylä
    Prof. Dr. Ulrich Remus, Universität Innsbruck
    Prof. Dr. Bodo Rieger, Universität Osnabrück
    Prof. Dr. Stefan Sackmann, Universität Halle-Wittenberg
    Prof. Dr. Eric Schoop, Technische Universität Dresden
    Prof. Dr. Guido Schryen, Universität Regensburg
    Prof. Dr. Stefan Smolnik, FernUniversität in Hagen
    Prof. Dr. Dirk Stelzer, Technische Universität Ilmenau
    Prof. Dr. Stefan Strecker, FernUniversität in Hagen
    Dr. Stefan Thalmann, Universität Innsbruck
    Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Universität Kiel
    Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow, Technische Universität Berlin
 
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